Nach den Fakten…

Nach den Fakten kommt die Dichtung ins Spiel. Was ich mir alles Ausgedacht habe erfahren Sie hier. Gab es das Hotel Kiautschou wirklich? Was hat es mit den Schomburgs auf sich?


Ernst Hartung

Hotel Kiautschou - Nach den Fakten ...
Das Hotel Kiautschou gab es Eindeutig^^

In meinem Tsingtau von 1911 hat Ernst Hartung mit seinem Bruder Paul ein kleines Häuschen in der Bismarck Ecke Irene Straße, nicht weit von der Kaiserlichen Gouvernementsschule entfernt, an der er arbeitet.

Er geht gerne und oft in das Hotel Kiautschou, Ecke Prinz Heinrich und Friedrichstr.

Und ja, das Hotel gab es wirklich.

<– Der Betreiber hiess William Hinney, hier ist der Beweis..

Es ist 1902 aus dem „Hotel Trendel“ und dem Restaurant „Der grüne Ochse“, wo Frau Trendel gekocht hat, hervorgegangen.

Hobbies von Ernst

Bei geeignetem Wetter sitzt er im Biergarten, ansonsten kegelt er dort mit seinem Sportverein. Er spielt auch Fußball in dem von mir ausgedachtem Club TSV Tsingtau 05.

Voigtländer Bergheil

Neben seinem eigenen sportlichen Betägigungen hat Ernst, oder wie ihn Oskar immer nennt: „Ernie“, die (Schwarz/Weiss) Photographie (mit der Entwicklung der Negative und natürlich die entwicklung der Abzüge) zum Hobby. Er besitzt zu diesem zweck eine Voigtländer Bergheil Deluxe, 6.5×9cm,als Ojektive ein 10.5cm f/4.5 und ein Tele-Dynar 20cm f/6.Linsen, die er 1911 erwarb.

externe Webseiten:

Auch am Motorsport findet Ernst gefallen.


Alle Adressen habe ich dem amtlichen Telephonbuch des Jahres 1911 entnommen, von der überaus hilfreichen Webseite Tsingtau.org.

Ich habe wirklich sehr viele Informationen und Inspiration von dieser Webseite, vielen Dank an dieser Stelle.

Zum Vergrößern anklicken ->


Doppelkopf

Zum Doppelkopf Spielen trifft er sich Samstags Nachmittags im Restaurant „Zum Deutschen Hause“ in der Tsimostrasse,zu den Christiansons – sein Lieblings-Gulasch mit Knödeln und Rotkohl und andere Köstlichkeiten nimmt er jedoch am Sonntag bei Franz Lehmann im gleichnmaien Restaurant in der Schantungstrasse zu sich…

Ein Quell des Wissens

Auf der überaus nützlichen Webseite Tsingtau.org finden sich neben Biographien auch die erwähnten Telephonbücher und Karten vom Katasteramt.

So sind auch Reinhard Schuhmann und Rektor Tuczek keine Erfindungen von mir, sondern haben wirklich gelebt.

In meinem Roman hat sich die Kaufmannsfamile „Schomburg“ in ihrem Haus in Irene- Ecke Friedrichstraße eine Handelsniederlassung errichtet, gegenüber vom Hotel Kiautschou. In ihrem Wohnhaus sind die Büros untergebracht.

Das ist zB ein Ausschnitt der Karten des Jahres 1914 ->

In der Realität nennt ein Adolf C. Schomburg das Haus sein eigen.
Zufall?

Am Hafen besitzen sie außerdem einen Speicher für ihr Ostasien-Geschäft.

Andere Charaktere

Tsingtau-Werft 1909; Kesselschmiede

Dietrich Bosselmann habe ich eine schöne Arbeit als Schlosser verpasst; er wurde ja schon in Deutschland für seine Arbeit in der Maschinenbau – Abteilung der Tsingtauer Werft angeworben und Ausgebildet.

Er bewohnt eine der Wohnungen im Neubaugebiet.

Tsingtauer Werft - Nach den Fakten

Bereits in Shanghai wurde er ja wegen seiner Qualifikation und nicht zuletzt wegen der Lehrgänge in Hamburg zum Vorarbeiter befördert. Seine Arbeiter haben ihn schnell Schätzen gelernt und verbringen teilweise auch ihre Freizeit mit Dietrich.

Er ist ein Teil der Doppelkopf-Gruppe und im Fußballverein, mit Schwerpunkt auf dem Fußball, hat seine Frau Marianne mitgebracht und zwei schulpflichtige Kinder.

Die Familie Thien und Lanlan

Tapanpau

Cheng Thien hat ein Häuschen an der Ecke Sifanstraße / Lazarettweg, im „Chinesenviertel“ von Tsingtau, in Tapanpau.

Er lebt dort mit seiner Familie, bestehend aus seiner Mutter Ai, seiner Frau Mai-Lin und den beiden Töchtern Lanlan und früher noch Siara, die äjtere Schwester von Lanlan.

Siara lebt mit ihrem Mann Quang Tong im nahen Shanghai, wo sie im Tee-Salon ihres Onkels mit ihrer Tante Shenmi Tong.zusammenarbeitet.

Das wars mit den Erfindungen. wenn Sie dann lieber mit Fakten vorlieb nehmen möchten ...