Schriftsteller, die mich beeinflussten

Es gibt viele, ja wenn nicht sogar zuviele Schriftsteller auf der Welt. Doch von denen wird es immer ein paar geben, die etwas in einem Bewegt haben. Autoren, die Bücher geschrieben haben, die aufgerüttelt haben, Bücher die einen über sich selbst haben wachsen lassen ..

Die frühen Jahre

Schriftsteller

Für mich, der ich ein eher introvertierter Typ bin, waren Bücher lange Zeit so etwa wie Freunde für mich, wenn mal wieder kein anderer da war.

Wie habe ich die Werke von Karl May und im speziellen Jules Verne verschlungen. Die Bücher sind wohl als Beigabe zur Schrankwand mit ins geheiligte Wohnzimmer gelangt; anders kann ich mir das heute nicht erklären. Oder eine andere, geheimnisvolle Kraft hat die Bücher in irgendeiner Weise bei uns im Schrank materialisieren lassen … ich weiss es wirklich nicht.

Denn niemals sah ich den Vater etwas anderes als die trivialen “Jerry Cotton” oder Wild-West Romane lesen. Bei Muttern ging es gerade mal bis “Konsalik”, von Katalogen diverser Anbieter einmal abgesehen. Das Amazon von damals hiess Quelle, Karstadt oder Wertheim.

So wundert es einen Vermutlich nicht, dass ich lieber etwas las als draußen zu spielen. Dies sollte sich nicht mehr ändern als ich älter wurde, 1980 Anfing den Bass bei “The Smash” zu spielen, das erste eigene Auto zu besitzen. Mein erster Computer 1983 war selbstverständlich ein C-64.


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Wichtige Schriftsteller

auch Schriftsteller

Besonders in den 80ern las ich viel. Das mag zum einem an dem bescheidenem TV-Programm gelegen haben. Alles im TV war scheinbar für die Eltern oder Oma produziert. Es war Anfang 81, als ich Boris Vian, zuerst als Schriftsteller, für mich entdeckte.

Besonders bei “meiner” Punkband Dirge führten wir sogenannte “Kulinarische Wochenenden” ein, was allerdings nur ein großes Wort für ein Besäufnis war.

Schriftsteller

Dennoch haben wir z.T. ungewöhnliche Dinge unternommen, wie zB. Zoo- oder Aquariums-Besuche. Oder das gemeinsame Kaufen von Boris Vian.

Als den für mich wichtigsten Autor sehe ich aber zweifelsohne Hermann Hessse an, insbesondere mit seinem 1922 erschienenem Buch Siddartha.

Man kann ernsthaft davon Reden das, ohne Lesen dieses Buches, ich wahrscheinlich bis zum Lebensende ein simpler Mechaniker geblieben wäre.

später dann,

als ich selber Anfing zu Schreiben, war es erst einmal “komisch”, etwas zu lesen, wenn ich mich grade in einer kreativen Phase befand.

Aber das ist sicher bei jedermann etwas anders.

Ich las z.T. verstörendes, seltsames Zeug; besonders in den 90ern. Da gab es z.b. “Der Minus Mann” von Heinz Sobota, das ich mittlerweile als un-relevant ansehen würde, und auf der anderen Seite “Wie Wirklich ist die Wirklichkeit” von Paul Watzlawick.

Aber eben auch einen Roman wie der von Jutta Draxler “Das Erbe des Wasserdrachen”.


dazugehörige Artlkel:

Und es gibt ja noch viel gefährlicheres: