Voigtländer und Ernst Hartung

Photographie mit einer Voigtländer Bergheil
Voigtländer Bergheil von 1911

Ernst´ Hobby Nr.1 ist und bleibt die Photographie. Er hat sich zu diesen Zweck vor seiner Abreise eine Voigtländer Bergheil mitsamt einem kleinem Reise-Photolabor zugelegt.

Er hatte schon viel von der Braun-schweiger Firma gehört und in seinen Fachzeitschriften fand man stets lobende Erwähnung der Marke Voigtländer.

Ernst hatte die Camera bereits 1909 auf der Weltausstellung in Seattle, die er mit Oskar besuchte, gesehen und sich sofort in selbige verliebt. Ein optisches wie mechanisches Meisterwerk das allzudem noch gut in der Hand lag. Die musste er haben, soviel stand fest.

Voigtländer – weil das Objektiv so gut ist

Die Firma Voigtländer wurde schon im Jahre 1756 gegründet und stellte anfänglich optische Geräte her.

Das mag auch das Geheimnis des großen Erfolgs gewesen sein: Die überragende optische Quallität der Objektive. Namen wie Helicon seien nur kurz erwähnt.

Dies machte man sich schnell in der Werbung zunutze, „Voigtländer … weil das Objektiv so gut ist“,
hiess es seinerzeit. Doch der Zenit der Marke war in den 50ern frühen 60ern erreicht.

Ab Mitte der 60er Jahre wurde es dann still um die Marke, ab 1971 eine Auffanggesellschaft organisiert, die schliesslich auch mehrfach verkauft wurde.

Und Heute?

Heute werden unter dem Namen vor allem hochwertige MFT-Objektive von der Firmengrupppe Cosinus verkauft.


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